Fashion Design: Das Dritte Semester Part 1

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Fashion Design Third Semester // Schnittführung, Drapieren, Nähen, Styling Fotografieren // Oh, wie die Zeit vergeht. Es fühlt sich immer noch an, als hätte das  Modedesign Studium gerade erst begonnen und schwupps, liegt das dritte Semester schon lange hinter mir und ich vergesse vollkommen euch davon zu berichten. Das soll heute mit einem Einblick in eine Seminararbeit im Bereich Kollektionsgestaltung nachgeholt werden.

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Im Kurs mit dem Titel „No Diamonds Please“ gingen wir am Anfang des Semesters individuell in die Recherche und fingen parallel mit Drapierübungen an. Dazu haben wir mit Geometrischen Formen Drapiert oder uns mit unterschiedlichen Techniken wie dem „Subtraktion Cutting“ oder dem „Spital Cut“ beschäftigt.

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Am Ende des Semesters sollten wir ein Kleidungsstück abgeben. Das ist viel Zeit sich mit einem Teil auseinanderzusetzen und es immer weiter zu verbessern. Hier lernt man erstmal wie viel Arbeit in einem einzigen gut designten Kleidungsstück steckt und man merkt, dass man ein Teilchen mindestens drei-viermal in verschiedenen Varianten nähen muss, bis es in die richtige Richtung geht. Nix da, ein Teil nähen und fertig.

Zu einem desigten Kleidungsstück gehört nicht nur eine spannende Silhouette, sondern auch die richtige Textil-Wahl, gut durchdachte Details und raffinierte Verarbeitung.

Es gab ganz viele tolle Arbeiten im letzten Semester, das hier ist aus meiner geworden:

Aus dem Archetyp Hemd ist durch meine Inspiration, Recherche, Drapierungen und Subtraktion Cutting am Ende eine feminine Bluse aus Kreppstoff geworden, die man auf verschiedene Weise tragen kann.

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Model: Larissa G.

Foto: Victoria Vogel

Studying Fashion Design Third Semester // Disclaimer: Ich schreibe über mein Studium, weil mir selbst in meiner Orientierungsphase dieser Einblick gefehlt hat. Das Modedesign Studium war zu der Zeit ein großes Mysterium zu dem keiner einem genaue Inhalte zeigen konnte oder wollte. Deswegen möchte ich selbst die Inhalte auch Modedesign-Studium Interessierten zugänglich machen, und somit einen Einblick bieten, der mir selbst damals gefehlt hat. Ich veröffentliche meine Arbeiten und Eindrücke, damit jeder weiß worauf er sich einlässt, nicht weil ich meine Designs so toll finde, dass sie unbedingt veröffentlich werden müssten.

2 Kommentare

  1. Hey du liebe,
    Wie schön, wieder von dir zu lesen.
    Ich bin hin und weg – von deinem Bericht, aber allem voran von der Bluse.
    Solltest du mal ein Label gründen bin ich deine erste Kundin und Influencerin <3
    Hoffentlich sehen wir uns bald mal wieder.
    Herzallerliebst,
    Amina

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