Outfit: #WardrobeRevolution – French & Fair

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French & Fair // Gerade noch in Wien und schwupps.. schon ist`s April und wir können mit Projekten zur Fashion Revolution voll durchstarten. #WardrobeRevolution – das heißt einerseits, dass wir als Konsumenten Labels dazu auffordern bei den Arbeitsbedingungen näher hinzuschauen und Verantwortung zu übernehmen. Andererseits heißt es für uns, die tollen, fairen und nachhaltigen Brands noch mehr in den Fokus zu stellen, zu unterstützen und euch von ihnen zu erzählen. Heute zeige ich euch, dass french nicht gleich Bretonstreifen heißt und mit welchen fairen Brands man french auch mal anders umsetzen kann.

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Less is more.

Wenn man an französischen Stil denkt, denken die meisten sofort an Bretonstreifen à la Coco Chanel oder an die allbekannte 5-Pieces Wardrobe. Doch Französische Mode bedeutet viel mehr.. Meine Auffassung von französischem Stil ist eine Mischung aus persönlichen Erfahrungen in Frankreich, Hintergrundwissen aus der Kostümgeschichte und dem Buch „Parisian Chic“ von Ines de la Fressange. Bretonstreifen sind lediglich die vereinfachte Auffassung von französischem Stil – in Paris trägt es wahrscheinlich niemand mehr..

Immer wenn ich meine selbstgenähte Culotte anziehe, habe ich eine Fotographie von Elsa Schiaparelli, die Gegenspielerin von Coco Chanel, vor Augen. Auf dem Foto kombiniert sie den Hosenrock mit Pumps, einem Blazer mit hochgekrämpelten Ärmeln, dazu weiße Handschuhe, Seidentuch und Taillengürtel um das Ganze etwas femininer zu machen. Was kann man daraus ablesen? Genau wie es auch Ines de la Fressange in ihrem Buch beschreibt, wird sich nicht an Regeln gehalten und Femininität wird spielerisch betont.

Außerdem werden in dem Buch „Parisian Chic“ einige Tipps gegeben, die ich euch genauso für eine #WardrobeRevolution – einem bewussten, nachhaltigen Konsum – ans Herz legen würde: Less is more, in langlebige qualitativ hochwertige Basics Investieren und alles andere am besten Vintage.

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Turtleneck – Maas Natur // Grey Linen Blouse – Maas Natur* // Grey Cardigan – Filippa K via kleiderkreisel // Necklace – The Good Store // Culotte – made by me // Bag – Vintage Aigner via CollectionNo.2* // Shoes – Ethletics* // Sunglasses – Woodzee*

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100% fair trade, nachhaltig und vegan

Ethletic sind die faire Antwort auf die altbekannten All Stars. Das Label legt großen Wert auf 100% fair trade, 100% vegan und umweltschonend ohne Pestizide oder Giftstoffe. Außerdem ist bei den fünf verschiedenen Modellen genügend Style-Auswahl für alle da – unbedingt vorbei schauen!

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For every Woodzee you buy – they plant a tree!

Woodzee ist ein Sonnenbrillen Label das eine gesunde Beziehung zwischen Mensch und Natur pflegen möchte. Alle Sonnenbrillen sind aus erneuerbaren Rohstoffen wie Holz oder Horn und kommen in sehr hübscher ökologischer Verpackung. Außerdem legen sie viel Wert auf Recycling – so kann man alle Brillen zur Wiederverwertung zurücksenden und man bekommt einen Gutschein für den nächsten nachhaltigen und fairen Brillenkauf.

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13 Kommentare

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  7. Das Outfit sieht einfach unglaublich gut aus! Steht dir extrem und von „merklicher Öko-Mode“ kann auch überhaupt nicht die Rede sein. Wow!

    Meine Freundinnen und ich haben auch vor einiger Zeit begonnen umzudenken und beschlossen, durch einen Onlineshop für Vintagekleidung andere Leute ebenfalls dazu motivieren. Vielleicht interessiert dich das ja, wir würden uns freuen, wenn du mal vorbei schauen würdest 🙂

  8. Ja Schiaparelli war eine wirklich gut angezogene Frau, die hatte Geschmack! Ich mag dein Outfit sehr und du hast natürlich recht, french chic ist mehr als nur Streifen. Schöner Post 🙂

    Viele Grüße
    Stephie

  9. Liebe Anni,
    ich habe ja tatsächlich mit einem Streifen-Shirt gerechnet, als ich „French & Fair“ gelesen habe 🙂 Aber deine Interpretation gefällt mir noch viel besser, so erfrischend und dann sind da ja noch die Culottes … mh, vielleicht sollte ich sie doch einfach mal tragen!
    Mir ist noch eine andere Sache bei deinen Blog Posts aufgefallen: Ich finde es total spannend, wie du verschiedene Stoffe kombinierst. Eine gute Bekannte hat mal gesagt, dass man in einem Raum verschiedene Materialien kombinieren soll, damit der Raum an Charakter gewinnt. Bei Kleidung ist das wohl auch so, denke ich. Oder? Hast du da bestimmte „Regeln“, nach denen du dein Outfit kombinierst? Oder Stoffe, die zusammen immer cool aussehen? Oder machst du das alles frei Schnauze? Ich bin da leider nicht so die Expertin und am Ende ist es dann doch wieder nur Jeans und -ähm,ja – Streifenshirt 😀
    Falls du darüber übrigens schon mal geschrieben hast und ich den Beitrag nicht gefunden habe: Könntest du ihn einfach nochmal hier verlinken?

    Alles Liebe
    Julia | http://www.schriftundherz.com

  10. Dass Du diese Culotte selbst genäht hast, ist einfach der Knaller!! Aber auch das restliche Outfit gefällt mir wirklich sehr. Vom Scheitel bis zur Sohle ein toller Look. Und dann ist das ganze auch noch fair und nachhaltig. Herrje!? Das ist wie drei Kugeln Eis von der besten Eisdiele der Stadt zum Frühstück 😉

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