26/01/2015

Pogonophil: Why are beards in Fashion? Warum sind Bärte im Trend?

Fashion Fika - Beard Trend // Photo: pinterest

(deutsch/english)

Heute morgen musste ich ein bisschen Lachen, als ich einen Blogbeitrag gelesen habe in dem es hieß "Der Bart Trend hat schon einen Bart". Message dahinter: Männer rasiert euch wieder! Gesponsert war das ganze von Braun. Die armen Rasiererproduzenten machen anscheinend echte Einbußen deswegen..

Da Trends häufig die Gesellschaft spiegeln wollte ich heute mal der Frage nachgehen: 

Warum sind Bärte im Trend?
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This morning I came a cross an article which said "The beard trend has a beard already", so it's old news. The message of the article was "Men, start shaving again! Beards are out of fashion". When I saw the article was sponsored by the shave company Braun I had to smile. Apparently shave companies have real losses from the trend.

Since trends in fashion often mirror a change in society I want to investigate today: 

Why are beards in fashion?


07/01/2015

Fitness: Baby, it's cold outside!

Sylvesterlauf 2014: Es war richtiges scheiß Wetter // NYE Run 2014: The weather was awful 

05/01/2015

Gegen die Wegwerfgesellschaft: Shinola Detroit

Jetzt auch in Deutschland // Now in Germany: Shinola Detroit


(deutsch/english)

Heutzutage wird es immer schwieriger nachzuvollziehen wo Kleidung und Accessoires produziert werden. Daher freue ich mich immer wieder auf Marken aufmerksam zu werden, die auf lokale Produktion Wert legen. Noch besser: Shinola Detroit setzt sich für faire Arbeitsbedingungen und Tierschutz ein. Selbst  einige der Rohmaterialien kommen aus Amerika. Sie sind gegen die Wegwerfgesellschaft und für langlebige Produkte. Alles ist lokale Handarbeit. 

Uhren, Fahrräder, Lederartikel.

Wenn man sich das Sortiment von Shinola ansieht, findet man eine bunte Mischung aus Uhren, Accessoires, Fahrrädern und Tierartikeln. Man stutzt vielleicht auf den ersten Blick. Doch es passt ganz genau mit der Philosophie der Marke zusammen. Alle Artikel werden in Detroit Hergestellt. Alle werden mit Handarbeit und Liebe zum Handwerk und zum Produkt hergestellt. Dazu mit dem Bewusstsein der Problematik unserer Wegwerfgesellschaft. Das kann man doch nur unterstützen wollen.
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Nowadays it is often difficult to understand where articles and accessories are produced. This is why I am always glad to get to know brands which value local production as well as fair working conditions. The American brand Shinola Detroit not only produces locally, they also use american raw materials and are aware of the fact, that our throwaway society is a problem. The produce high quality articles, watches and bikes. Everything in handmade in Detroit with a very high standard. 

Watches, Bicycles, Leather Articles.

When you have your first glance at the online shop of Shinola Detroit it may seem confusing at first. All kinds of articles. But in the end it all makes sense when you read about the high standard of Shinola Detroit and their philosophy.  In my opinion this kind of thinking must be supported. Not a lot of brands work against our throwaway society but use it to make even more profit. 

Hundeartikel // Dog collars and leashes by Shinola 
Emma ist auch schon ganz begeistert. Denn unter den handgefertigten Lederartikeln bei Shinola Detroit befinden sich auch Hunde Halsbänder und Leinen. Frauchen Anni hat sich in das wunderschöne Fahrrad verliebt.. hach.
Ich freue mich insbesondere über diese Kooperation, da es genau zu meinen Neujahrsvorsätzen passt. Nachhaltig und langlebig denken. Mal sehen welches Halsband Emma zum Geburtstag bekommt, das hat sie dann auch ewig.. 

Dieser Beitrag wurde von Shinola Detroit gesponsert.
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My dog Emma is also excited. Shinola also produces some high quality pet articles. I already fell in love with the beautiful bike.. dream..
I'm especially excited about this collaboration because it fits perfectly with my NY resolutions. Buying sustainable and durable. We'll see which collar Emma get's for her birthday.. It'll be the last one she gets.

This article was sponsored by Shinola Detroit.

Outfit: Hello New Year - Jahreswechsel

Fashion Fika - Happy New Year 2015
Zuerst einmal möchte ich euch lieben Lesern da draußen ein frohes und gesundes neues Jahr wünschen! So ein Jahreswechsel hat doch eigentlich immer etwas Gutes: Hat man ein erfolgreiches Jahr hinter sich, kann man sich aufs neue freuen und hoffen das es so weiter geht. Und nach einem nicht so spannendem Jahr, freut man sich erst Recht auf 2015! Für mich war dieser Jahreswechsel weder ein Ende, noch ein Anfang, ich hoffe einfach, dass es so weiter geht wie bisher. Die großen Veränderungen in dem vergangenen Jahr brachte mir der Sommer: Ich habe meine Abschlussprüfungen zur Näherin hinter mich gebracht, bin zum ersten Mal in eine Wg eingezogen, habe mein langersehntes Modedesign-Studium begonnen und natürlich mein Einstieg in die Fashion Fika-Welt. Ich bin unheimlich glücklich über diese Veränderungen!

Der Jahresanfang bringt einen riesen Haufen an bevorstehenden Ereignissen und Vorhaben und mein neuer roter Terminkalender gleicht jetzt schon einem Roman. Alle Jahre wieder nehme ich mir vor weniger verplant zu sein, also  mir weniger vor zunehmen, spontaner zu werden und meinen Kopf öfter mal frei zu bekommen. Denn was nützt mir der Stress, davon erledigen sich die Aufgaben leider auch nicht. Meistens endet es dann aber doch wieder verzweifelt, den Kopf auf die Hände gestützt, die halb abgearbeitete To-Do-Liste vor mir und voll Frust, dass ich nicht alles unter einen Hut bekommen habe (immer wieder überraschend, dass der Tag nur 24h hat). Ich finde einfach, dass man sich weniger Stress machen sollte, irgendwie findet sich immer eine Lösung und manchmal muss man einfach Prioritäten setzten. 
Was allerdings auf jeden Fall auf meiner Liste stehen bleibt ist das Thema Nachhaltigkeit. Ich möchte dem Vegetarismus weiter treu bleiben und auch bei Kleidung bewusster über die Herkunft werden. Ich hoffe Anni und ich finden einen Weg an faire Kleidung, auch für unser Buget, zu kommen und werden euch darüber natürlich auf dem Laufenden halten.

So Vorsätze gemacht, jetzt müssen sie NURNOCH umgesetzt werden. Nichts leichter als das. :D


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First of all I want to wish you readers out there a happy and healthy new year! A new year is always something good: If 2014 was a good year for you, than look forword for the next year and hope that it continues like the year 2014. In case you had a rather disappointing year 2014 look forward to 2015 even more. For me, this year is neither an end nor a beginning, I just hope that things continue as before. Last summer my life brought some major changes: I succeeded my final exams to become a sewer, for the first time in my life I moved in an apartment-sharing-community, I started my long-awaited fashion design studies and of course I started blogging with Fashion Fika. I'm very happy with and proud of these changes! 

The start of a new year brings a lot of planning and projects. My new red calendar already reads like a novel. Every year I don't want to be so booked up, be more spontaneous, and get my head free more often. After all, the stress doesn't help me to do my tasks. In most cases, it ends with my head resting on my hands, only half of the "To-Do-List" is ticked. Thus I am frustrated to not have been able to finish them all (always surprised that the day has only 24h). I just think that we shouldn't stress ourselves that much. Somehow there is always a solution and sometimes you just have to set priorities.

However, on my 2015 to do list definitely remains the issue of sustainability. I want to stick to the vegetarianism and become more conscious, especially with clothes. I hope Anni and I will find a way to get fair clothes, also for our budget, and of course will keep you up to date about it.

These are my resolutions. Now they just have to be implemented. Nothing easier than that. :D
 

31/12/2014

Outfit: Jahresrückblick - Jahresausblick


Fashion Fika - Rückblick ins Jahr 2014
(deutsch/englisch)

So kurz vor dem Jahreswechsel komme ich nun auch noch dazu das vergangene Jahr revue passieren zu lassen. 2014 war ein sehr ereignisreiches Jahr, könnte man wohl sagen, denn direkt im Januar habe ich (überraschenderweise) die Eignungsprüfung für Modedesign erfolgreich hinter mich gebracht und ein paar Monate später hatte ich auch schon mein erstes Bachelor Zeugnis in den Händen. Ich habe ein Praktikum beim Hutmacher gemacht, wobei ich viel gelernt habe. Ich habe angefangen Nähen zu lernen und mein zweites Studium begonnen. Dabei durfte ich wahnsinnig viele tolle Leute kennen lernen wofür ich unglaublich dankbar bin. 
Ich habe im vergangenem Jahr viele Fehler gemacht und (hoffentlich) aus jedem etwas gelernt. Blogtechnisch konnte ich die ersten Erfolge verzeichnen und bin stolz auf mein Baby Fashion Fika, dass in einem Tweet von MEXX erwähnt wurde, in einer Bielefelder Zeitung war und dessen Mami (ich) immer mehr dazu lernt.
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Just before NYE 2014 I want to look back and see what happened last year. Definitely a lot. Already in january I (by my surprise) succeeded the aptitude test for studying fashion design, which decided about my future. Shortly afterwards I held my first degree in my hands just to start a second one right away. I interned at a hat maker where I learned a lot. I started to learn how to sew and I finally started to study fashion design. I got to know so many amazing people for what I am deeply grateful.  I made many mistakes from which I learned a lot (hopefully). Concerning the blog a lot happened as well, since my baby Fashion Fika was mentioned in a tweed from a german brand and there was a small article in a local paper. I continue to learn more and more about the world of blogging..

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17/12/2014

Outfit: OMG ein Interview!

Fashion Fika im Interview - Photo: Isabell von Jack in the block
(deutsch/english)

Wie verhält man sich, wen man interviewed wird? 
Ich hab absolut keine Ahnung.

Am besten man fragt sich selbst: Wie will ich im Interview rüber kommen? 
Nicht zu schüchtern, aber auch bloß nicht eingebildet! Nicht naiv, aber auch nicht besserwisserisch. Nicht aufgesetzt, aber auch nicht zu tollpatschig. Aber wie man das ganze dann umsetzt bleibt (bei mir zumindest) zum Zufall überlassen. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Ich wurde schon einmal zuvor interviewt. Dort ging es um meinen blog jetzt geht es um die Frage "Wie modisch ist Bielefeld?". Wenn ich über den blog spreche, tue ich das mit Herzblut und mir ist es nicht wichtig ob es jemandem nicht gefällt was ich tue. Diese Menschen gibt es sowieso immer. Wenn ich aber über Mode in Bielefeld allgemein spreche, gibt es ganz sicher einige Leute die mitreden wollen. Das macht dieses Interview sehr spannend für mich. Wie sind die Reaktionen? Wird mir zugestimmt oder dagegen argumentiert? Ich bin gespannt! ;)                           


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How do you give an interview? 
I have absolutely no idea.

Ideally, you start by asking yourself: How do I want people to see me?
Not too shy, but neither conceited. Not naive, but neither a know-it-all. I don't want to act, but neither want to be too clumsy. But how it all works out remains the product of chance. Practice makes perfect.

I was interviewed once before. In the first interview I talked about my blog, which I did passionately. Now it was about the question "How stylish is Bielefeld?" (my hometown). Before I didn't care whether someone didn't like what I do, because those people are always out there. Now, this question concerns more people and someone might want to add their opinion. I am very excited about the reactions. What opinions and arguments might others have about Bielefeld and fashion? :)



Wie man sieht, ist es schon etwas länger her.
Inzwischen habe ich ganz andere Haare... ;)




Noch kurz ein paar Worte zum Outfit. Ein bunte Mischung. Den Trenchcoat habe ich im Herbst jeden Tag getragen, für mich jetzt ein absolutes Must-have! Darunter trage ich ein graues vokuhila Kleid aus der Grey-Kollektion von H&M. Den karierten Schal habe ich selbst gemacht und der ist auch bald im kleinen Online-Shop von Fashion Fika erhältlich. Die braune runde Tasche ist im Kroko-Look und bestimmt schon 5 Jahre alt. Die Reitstiefeletten sind second-hand vom Flohmarkt. :)
Dies ist auch das erste Outfits wo ich es total okay finde braun und schwarz zu kombinieren. Ich erinnere mich noch ganz genau, dass ich in der Schulzeit jedem davon abgeraten habe braun und schwarz zu kombinieren. Jetzt finde ich es aber doch ganz gut. So ändert sich der Geschmack eben..
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Just a few words regarding the outfit. In Autumn I fell in love with this trenchcoat and wore it ever since. Until it got too cold. Underneath the trench coat I wear a gray dress which is longer in the back than in the front. The scarf I did myself, a little DIY project which turned out nicely. The round bag is rather old, I got in in sale five years ago at Mango. The boots are second hand from the local flea market.
This is also the first outfit with which I really like wearing black and brown. I combination I avoided in the past.





11/12/2014

Modedesign studieren / Studying Fashion Design: Drapieren / Draping

Der erste Entwurf an der großen Schneiderbüste wird erst nochmal in Papier umgesetzt, aber Papier ist manchmal genauso eigenwillig wie Stoff
(deutsch / english)

Dieses Jahr wird sich wohl ein Großteil der neuen Modedesign Studenten eine Schneiderbüste unter den Weihnachtsbaum wünschen.
Einen großen Teil des Studiums verbringen wir zwar an der Nähmaschine, aber fast so wichtig wie die Nähmaschine ist die Schneiderbüste, ein menschengroßes Modell um maßgefertigte Kleidung zu entwerfen. Um unsere Ideen und Entwürfe an den Körper zu bekommen, lernen wir, wie wir Stoff an der Schneiderbüste drapieren. Klingt einfacher als es ist, denn, von den schmerzenden Fingern mal abgesehen, hat so mancher Stoff auch seinen eigenen Willen. 


Bevor ein Kleidungsstück entsteht, muss ein Schnittmuster erstellt werden; das war zumindest immer mein Ausgangspunkt. Daher war ich erstmal völlig ratlos, wie wir, nach den Beispielen von Designern wie Miyake und Junya Watanabe ein Kleid entwickeln sollen, wo wir doch erst auf dem Stand vom Grundschnitt eines Rocks sind.  

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This year the biggest wish for christmas from many fashion desgin students is probably a dress form (bust or tailor dummy). We spend a large part of our studies at the sewing machine, but as important as the sewing machine is is the the dress form, a human-size model to designing clothes. To realize our ideas and designs, we learn how to drape fabrics on a dress form. It is not that easy, because sometimes the fabric is difficult to handle and the fingers start to hurt.

When you want to design a garment, you first of all have to develop a pattern. At least, that has been my point of view. Therefore, I was completely helpless as we had to design a dress like Junya Watanabe or Miyake, because we knew only how to develop pattern for a basic skirt.